Archiv

In unserem Archiv können Sie Beiträge wiederfinden, die auf unserer Homepage veröffentlicht wurden, wie z.B. Informationen, Presseartikel oder Hinweise auf Veranstaltungen.

Weihnachtsgeld und Kontopfändung: Hilfe der Sozialen Schuldnerberatung

Wenn Ihr Lohn oder Ihr Konto gepfändet werden und Sie Weihnachtsgeld erhalten, haben Sie sicher viele Fragen rund um Ihr Geld. Viele Arbeitnehmer bekommen ein 13. Monatsgehalt, das Weihnachtsgeld. Dadurch erhöht sich das monatliche Einkommen. Auch Gläubiger, Inkassobüros und Banken wissen dies. Sie versuchen jetzt verstärkt, zu pfänden oder machen einmalige Aktionen, um Vergleiche anzubieten. Aber hier ist Vorsicht geboten. Denn: Dies führt in der Regel zu neuen Kosten und damit zu höheren Schulden. Und auch ohne eine akute Pfändung können Geldschulden Sorgen machen. Dies wirkt sich auf die Gesundheit, auf die Familie und auf die Sicherheit des Arbeitsplatzes aus. Was also müssen Sie tun, um nicht nachher schlechter da zu stehen? Was müssen Sie tun, wenn Ihr Arbeitslohn oder Ihr Girokonto gepfändet werden?

Die Soziale Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen bietet am Donnerstag, 30. November von 8 bis 20 Uhr eine Telefonberatung unter Tel.-Nr. 04181-219 79 79 sowie eine offene Sprechzeit an. Rufen Sie gern an oder kommen am Aktionstag ohne Anmeldung in die Beratungsstelle, Neue Straße 8 in 21244 Buchholz. In einem kurzen Gespräch können meist schon erste Weichen gestellt werden.

Telefonberatung der Sozialen Schuldnerberatung am Donnerstag, 30. November, von 8 bis 20 Uhr unter der Tel-Nr. 04181-219 79 79 oder persönlich im Beratungszentrum der Diakonie, der Neue Straße 8, 21244 Buchholz.

 

„Zeit für Kinder“

 

Bewerbungen

Das Diakonische Werk der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen sucht schnellstmöglich eine/n  Soziapädagogin/Sozialarbeiterin bzw. Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Dipl. oder BA) oder eine/n Berufsbetreuer/in mit pädagogischen Kenntnissen mit 19,25 Wochenstunden, unbefristet, sowie Mitarbeitende im Rahmen einer Krankheitsvertretung.

Einen guten Überblick über das Arbeitsfeld und die Aufgaben finden Sie in den Empfehlungen zur Sachverhaltsaufklärung durch die örtliche Betreuungsbehörde, die Sie hier herunterladen können: 2015 – Empfehlungen Sachverhaltsaufklärung neu

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier (bitte klicken)

 

Das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen sucht für die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Landkreis Harburg zum 1. August 2017
eine/n Psychologin/Psychologen (Dipl. oder MA) mit suchttherapeutischer Zusatzausbildung (gem. VDR) oder vergleichbarer Qualifikation (19,25 Stunden/Woche – unbefristet).

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier (bitte klicken)

Das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen sucht  schnellstmöglich eine/einen  Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogin/Sozialpädagoge
für ein interessantes, neues Projekt – Soziale Beratung und Quartiersarbeit in Buchholz i.d.N.

Den gesamten Ausschreibungstext finden Sie hier (bitte klicken)…

 

 

30 Jahre hat er Suchtkranken geholfen: Josef Nikolaus geht in den Ruhestand

Josef Nikolaus (l) und Superintendent Dirk Jäger (r) in der Paulus-Kirche

Josef Nikolaus (l) und Superintendent Dirk Jäger (r) in der Paulus-Kirche

„Mir imponiert es, mit welcher Mischung aus überlegter Ruhe und beharrlicher Vehemenz Sie unterwegs waren. Beeindruckt bin ich von der behutsamen Art, mit der Sie Ihren Klienten Wertschätzung und Achtung entgegengebracht haben“, sagte Superintendent Dirk Jäger am Freitag in der Buchholzer Paulus-Kirche bei der Verabschiedung von Josef Nikolaus in den Ruhestand. 30 Jahre hat Josef Nikolaus Suchtkranken geholfen, 28 Jahre war er Leiter der Fachstelle Sucht und Suchtprävention des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. „Mit hoher Qualifikation, großem Engagement und liebevoller Zuwendung haben Sie Ihren Dienst nicht nur versehen, sondern gestaltet und ausgefüllt. Sie haben Menschen in schwierigen Lebenslagen Rat und Unterstützung gegeben, Vertrauen geschenkt und neue Perpektiven eröffnet“, sagte Jäger.

In seiner Rede beim anschließenden Empfang zeigte Ralf Burmeister, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen, die beruflichen Stationen von Josef Nikolaus auf. Nach einer Lehre als Elektriker studierte er Sozialarbeit an der Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Saarbrücken. Nach verschiedenen Stationen wechselte er 1986 in den Kirchenkreis Hittfeld und übernahm die psychosoziale Beratungsstelle. „In den 30 Jahren als Suchtberater konnten etwa 12.000 Klienten geholfen werden, das ist eine beeindruckende Zahl“, sagte Burmeister. Die Finanzierung durch die evangelische Kirche war immer Basis dieser Arbeit. 2009 wurde Josef Nikolaus Fachbereichsleiter.

„Ich danke für das Vertrauen, das mir in all den Jahren entgegengebracht wurde und für die Unterstützung der Kollegen und des Vorstands. Worum geht es bei der Suchtberatung? Darum, dass der Süchtige wieder seine Freiheit erlangt und sie spürt. Dass er bei Problemen nicht etwa zur Flasche greift, wie er es wahrscheindlich oft in seinem früheren Leben tat, sondern zögert, innehält, aber nicht stehen bleibt, sondern ein Stück weiter geht. Abstinenz ist die Voraussetzung, nicht das Ziel in der Suchtbekämpfung. Und es ist mir wichtig, dass die spirituelle Dimension in der Suchtkrankenhilfe ihren Platz bekommt“, sagte Josef Nikolaus beim anschließenden Empfang. Josef Nikolaus interessiert sich für fernöstliche Meditationstechniken und ist ausgebildeter Achtsamkeitslehrer nach Jon Kabat-Zinn und seiner Mind Based Stress Reduction (MBSR).

Josef Nikolaus dankte den Leitern der Selbsthilfegruppen, es wurden Grußworte gesprochen, und die Kollegen der Beratungsstellen des Diakonischen Werkes sangen ihm ein Lied. Christian Berndt, Superintendent des Kirchenkreises Winsen, dankte Nikolaus für seine Arbeit und überreichte ihm einen bunten Regenschirm, auf dass er immer behütet und von einem lieben Menschen begleitet durch das Leben geht.

 

Neue Mitarbeitende eingeführt

Neue Diakoniemitarbeitende, am Diakoniesonntag im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes eingeführt. Ort: St. Andreas Kirche in Ashausen

Neue Diakoniemitarbeitende
Am Diakoniesonntag im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes eingeführt.
Ort: St. Andreas Kirche in Ashausen

Weihnachtsgeld und Kontopfändung: Telefonaktion der Sozialen Schuldnerberatung

Wird Ihr Konto oder Ihr Lohn gepfändet? Erhalten Sie Weihnachtsgeld? Fragen rund um Weihnachtsgeld und Kontopfändung beantwortet die Soziale Schuldnerberatung in einer Telefonaktion am Donnerstag, 17. November. Von acht bis zwanzig Uhr helfen die Berater des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen Betroffenen unter der Telefonnummer 04181 / 219 79 79.

Viele Menschen erhalten Weihnachtsgeld oder andere Zahlungen zum Jahresende. Auch Banken, Gläubiger und Inkassobüros wissen dies und versuchen verstärkt, das Geld zu pfänden. Oder sie machen einmalige Aktionen, um Vergleiche anzubieten und Zahlungen zu erhalten. Was müssen Schuldner wissen, was müssen sie tun, wenn Lohn oder Konto gepfändet werden? „Ein Konto ist bei Pfändungen nur geschützt, wenn es in ein Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, umgewandelt wurde. Nur dann stehen den Schuldnern monatliche Freibeträge zu, die nicht gepfändet werden dürfen. Allerdings können diese Freibeträge beim Erhalt von Weihnachtsgeld überschritten werden. Die Schuldner müssen tätig werden, um einen Schutz über die Freibeträge hinaus zu erhalten“, sagt Ute Flock von der Sozialen Schuldnerberatung.

Was genau zu tun ist, erfahren Betroffene bei der Telefonaktion am 17. November von acht bis zwanzig Uhr (8.00 bis 20.00 Uhr).

Veranstaltung des Fördervereins Lebensberatung Winsen e.V.Stress als Kraft? - Stark im Stress!

 

Einladungsflyer Diakonie Buchholz Tag der offenen Tür

Stellenangebot 07/2016 – im Archiv wegen Bewerbungsschluss

Das Diakonische Werk der Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Hittfeld und Winsen sucht für sein engagiertes Team mit vier Mitarbeitenden im Fachdienst „Migrations-und Flüchtlingsarbeit“ zum 1.10.2016 eine/einen Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter bzw. eine/einen Sozialpädagogin/Sozialpädagogen für einem Stundenumfang von 38,5 Wochenstunden.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier

 

Mit „wellcome“ stressfreier durch die Baby-Zeit

Ingrid Lange, Kirsten Anderfuhr-Kuk mit Petter und Christine Arndt (vlnr). © C. Wöhling

Ingrid Lange, Kirsten Anderfuhr-Kuk mit Petter und Christine Arndt (vlnr). © C. Wöhling

Die ersten Wochen mit dem Baby sind für junge Familien nicht immer leicht. Der Alltag gerät durcheinander, oft sind Mütter und Väter unsicher im Umgang mit dem kleinen Familienzuwachs, zudem fordern Geschwisterkinder Zeit und Zuwendung. Für die ersten oft stressigen Wochen bietet „wellcome“ jungen Familien praktische Hilfe an. Das Projekt der Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen hat seit dem Start im Jahr 2006 mehr als 180 Familien und damit etwa 400 Kindern geholfen: „Im nächsten Jahr feiern wir unser zehnjähriges Bestehen. Die Nachfrage nach Hilfe ist groß – für den Landkreis Harburg ist diese Unterstützung nicht mehr wegzudenken“, sagt Christine Arndt, Koordinatorin des Projektes. Ingrid Lange war 2006 die erste Ehrenamtliche, die bei „wellcome“ jungen Müttern mit Rat und Tat zur Seite stand. „Ich habe selbst vier Kinder und wollte jungen Familien helfen, als meine Kinder aus dem Gröbsten heraus waren“, sagt Ingrid Lange aus Buchholz. Sie wendete sich an die Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes, wo zeitgleich das Projekt „wellcome“ in Planung war, und so ging „wellcome“ im Landkreis an den Start. Ihr erstes „wellcome“-Kind war Petter Kuk, heute neun Jahre alt. „Ingrid hat Petter gewickelt, sie hat den älteren Brüdern Mattis und Lasse vorgelesen oder war mit ihnen auf dem Spielplatz. Wir haben gemeinsam Abendbrot gemacht, sie hat mit den Kindern Zähne geputzt und sie zu Bett gebracht“, sagt Kirsten Anderfuhr-Kuk. Sie rät Eltern, sich früh Hilfe zu holen und zu organiseren, gerade als Neu-Hinzugezogene oder wenn die eigene Familie nicht in der Nähe wohnt. „Ingrid hat mir viel geholfen und gute Tipps gegeben. Sie hat nicht so durch die „Stressbrille“ geschaut wie ich“, sagt Kirsten Anderfuhr-Kuk. Ingrid Lange denkt gern an ihren Einsatz zurück: „Ich kümmere mich gern um kleine Kinder und gerade, wenn keine Großeltern in der Nähe sind, ist Nachbarschaftshilfe oder eben diese Einrichtung „wellcome“ enorm wichtig“, sagt Ingrid Lange. Bei „wellcome“ helfen ehrenamtliche Frauen ein- bis zweimal pro Woche für etwa zwei bis drei Stunden jungen Familien. Die Zeit ist frei verhandelbar, ebenso die Dauer des Einsatzes, der zwischen drei bis sechs Monaten liegt. Christine Arndt bringt für ein erstes Kennlernen eine Ehrenamtliche mit einer Familie zusammen, das Gespräch findet im Haus der Familie statt. Danach können beide den Einsatz absagen oder bestätigen. Die Betreuung kostet fünf Euro pro Stunde, das Geld wird für das Projekt und für Fahrtkosten und Versicherungen der Ehrenamtlichen verwendet: „Aber am Geld darf die Hilfe nicht scheitern – individuelle Ermäßigungen sind möglich“, sagt Christine Arndt. Derzeit sind 15 Ehrenamtliche im Team aktiv, die im Rahmen ihres Einsatzes unfall- und haftpflichtversichert sind und auch geschult werden. Svenja Stadler, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Seevetal, ist Patin des „wellcome“-Projektes im Landkreis Harburg. „Im letzten Jahr haben wir 25 Familien betreut. Allein in der letzten Woche hatten wir neun neue Anfragen. Junge Familien in Buchholz und im Landkreis Harburg brauchen eine solch unkomplizierte Unterstützung, die schnell umsetzbar ist“, sagt Christine Arndt. Wer sich weiter über „wellcome“ informieren möchte, melde sich bei Christine Arndt, mail: buchholz@wellcome-online.de oder per  Telefon: 04181-282780.

Diakonie weiht Beratungszentrum Buchholz ein

Vorstandsvorsitzender Dirk JägerAm Freitag, 27. November 2015 fand die Einweihung des neuen Beratungszentrums des Diakonischen Werkes in der Neuen Straße 8 in Buchholz statt. Pünktlich um 11 Uhr begrüßte Superintendent Dirk Jäger aus Hittfeld als Vorsitzender des Diakonieverbandes die etwa 60 Gäste. „Nun ist es endlich so weit: Wir haben ein neues Beratungszentrum. Alle unsere bisher etwas verstreuten Fachdienste sind versammelt unter einem Dach. Die von uns schon lange für richtig und sinnvoll erachtete Konzeption des Netzwerkes unterschiedlicher Hilfsangebote hat in Buchholz einen richtig guten, leicht zu findenden und hervorragend ausgestatteten Standort bekommen.“

Im neuen Beratungszentrum sind die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, die allgemeine Soziale Beratung, die Lebensberatung für Einzelne, Paare und Familien, die Fachstelle Sucht und Suchtprävention, die Migrations- und Flüchtlingsberatungsstelle mit Flüchtlingssozialarbeit und der Begleitung ehrenamtlicher in der Flüchtlingsarbeit, die Soziale Schuldnerberatung, die BISS – Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt sowie der Bereich Sachverhaltsermittlung im Betreuungsverfahren zusammengefasst.

Jäger dankte allen, die das Projekt vorangetrieben, unterstützt und erfolgreich auf die Beine gestellt hätten. Dabei ging er besonders auf die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes ein, die zusätzlich zu ihrem alltäglichen Dienst durch die Suche nach einem geeigneten Objekt, die Planung und vor allem die konkrete Inangriffnahme des Vorhabens ziemlich in Beschlag genommen worden sind.

„Hier, in diesem Haus, soll es um neue Perspektiven für das Leben derjenigen gehen, die nicht mehr so recht weiter wissen. Um Rat, Orientierung und tätige Hilfe für wieder neu gelingendes Leben. Das, was hier geschieht, möge gesegnet sein. Alle, die hier arbeiten, und alle, die etwas von dieser Arbeit haben, sind das Wichtigste an und in diesem Haus“, so der Superintendent in seiner Andacht, die er mit Einweihungsgebet und Segensbitte beendete.

Monika von der Heide, Leiterin der Abteilung Soziale Leistungen, überbrachte die Glückwünsche des Landkreises Harburg. Sie erinnerte daran, dass bereits seit mehreren Jahren geeignete Räume für ein Beratungszentrum in Buchholz gesucht wurden. Die Erfahrungen aus dem seit fünf Jahren bestehenden Beratungszentrum Winsen hätten gezeigt, welche Vorteile für Ratsuchende und Mitarbeitende durch die Konzentration auf einen Standort entstehen würden. Die Weitervermittlung bei komplexen Problemlagen von Ratsuchenden ist einfacher. Für die Mitarbeitenden ist der fachlich übergreifende Austausch für die jeweiligen Beratungsprozesse hilfreich. Die kurzen Wege erleichtern somit die Beratungsarbeit.

Michael Maintz, Leiter des Architektencontors Weidling und Weidling, das federführend die Planung des Gebäudes sowie die konkrete Gestaltung des Beratungszentrums übernommen hatte, strich die konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Diakonie heraus. So sind bereits in der Planungsphase die besonderen Bedürfnisse für vertrauliche Beratungsgespräche durch einen erhöhten Schallschutz bei Wänden und Türen beachtet und umgesetzt worden. Beim Grundriss ist die Planung gemeinsam erfolgt. Er beglückwünschte die Mitarbeitenden: „Ich habe noch den Rohbau vor Augen. Sie haben es wirklich geschafft, hier in jedem Raum eine ganz besondere, angenehme Atmosphäre zu erzeugen.“

Der Geschäftsführer vom Caritas-Verband Michael Rittmeier überbrachte Grüße der Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege und wünschte den Mitarbeitenden in den neuen, schönen Räumen weiterhin viel Erfolg für die Arbeit.

Karlheinz Kämpker, Leiter der Sozialen Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes, sprach als Mitarbeiter des neuen Beratungszentrums vom Mehrwert der diakonischen Beratungsarbeit. Offensein für Sinn- und Lebensfragen sowie Verlässlichkeit sind dabei ebenso bedeutend wie Atmosphärisches. Mit dieser Haltung der Fachkräfte wird der Leitgedanke des diakonischen Beratungsnetzes im Landkreis Harburg, „Krisen meistern – Leben gestalten“ wirkungsvoll für und mit den ratsuchenden Menschen auch weiterhin im neuen Beratungszentrum umgesetzt.

Musikalisch umrahmt von Gudrun Scheske am E-Piano, bestand im Anschluss an die Grußworte Gelegenheit die neuen Räume in Augenschein zu nehmen. Dabei gab es einen regen Austausch von Mitgliedern des Diakonievorstands, Kooperationspartnern, weiteren kirchlichen Vertretern und den Teams der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes.

Eine kleine Bildergalerie von der Einweihung finden sie hier (bitte klicken)

Schuldnerberatung bietet Hilfe mit Telefonaktion

Schuldner können sich am 11. November bei einer Telefonaktion des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen Hilfe holen. Unter den Nummern 04181/217181 und 04181/2349821 können sie sich von 8 bis 20 Uhr an die Berater der Sozialen Schuldnerberatung wenden. Diese informieren darüber, was Schuldner zum Beispiel beachten müssen, wenn Gläubiger Vergleiche anbieten oder mit Pfändungen drohen.

Unter anderem durch das Weihnachtsgeld hätten viele Menschen zum Jahresende zwar mehr Einnahmen. Doch dies wüssten auch die Inkassobüros und Banken, die gerade dann auf Zahlungen bestünden. Mehr als jeder zehnte Haushalt in Niedersachsen ist nach Angaben des Sozialministeriums überschuldet. Im vergangenen Jahr lag die Quote bei 10,44 Prozent und war damit leicht höher als im Vorjahr (10,37 Prozent). Als überschuldet gilt, wer seine regelmäßigen Ausgaben nicht mit seinen monatlichen Einnahmen decken kann.

Diakoniemonat September mit vielen Veranstaltungen zum Jahresthema „Wir sind Familie“

Wir sind Familie

Im „Diakoniemonat“ September finden eine Reihe von Veranstaltungen im Landkreis Harburg statt, die das Jahresthema der Diakonie in Niedersachsen „Wir sind Familie“ aufgreifen. Erstmalig sind viele  Veranstaltungen der Kirchengemeinden und Einrichtungen beider Kirchenkreise Hittfeld und Winsen in einem Kalender zusammengeführt worden. Den Flyer können Sie hier ansehen oder herunterladen: Diakonie_Flyer (bitte klicken!)

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.woche-der-diakonie.de

Die Mitarbeitenden der Diakonie in Beratungsstellen, Einrichtungen und Kirchengemeinden freuen sich auf die Begegnungen mit Ihnen!

Wege aus der Sucht: Fachstelle feiert 25-jähriges Bestehen


Das Buchholzer Team (vlnr): Bernadette Klie, Dagmar Behrens, Josef Nikolaus, Ellen Wulf und Birgit Eckler. (Es fehlt Bettina Wiltraut.)

Sucht hat viele Gesichter: Alkohol, Drogen, Glücksspiel oder auch übermäßiger Medienkonsum. Betroffene benötigen Hilfe. Seit 25 Jahren steht die Fachstelle Sucht und Suchtprävention Menschen mit Suchtproblemen und ihren Angehörigen zur Seite – mit Informationen, ambulanten Therapien und Selbsthilfegruppen. Das 25-jährige Bestehen der Fachstelle des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen wird am Mittwoch, 25. Juni, gefeiert: Ab 16 Uhr mit einer Andacht in der Buchholzer St. Paulus-Kirche, die von Dirk Jäger, Superintendent des Kirchenkreises Hittfeld und Vorsitzender des Diakonieverbandes, und Christian Berndt, Superintendent des Kirchenkreises Winsen, gestaltet wird. Ab 16.45 Uhr hält Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse aus Göttingen einen Vortrag zum Tema „Ist soziale Bindung eine Suchtkrankheit?“ im Paulus-Haus.

Josef Nikolaus, Diplom-Sozialarbeiter und Psychotherapeut, ist seit Beginn dabei: „Die Fachstelle ging aus einer sozialpsychiatrischen Beratungsstelle im Landkreis Harburg hervor. Die Kirche führte damals den Bereich der Suchtkrankenhilfe weiter. Zu Beginn haben wir verstärkt in Fachkliniken vermittelt, dann bauten wir die ambulante Therapie weiter aus. Die Zahlen stiegen, so dass 1989 in Winsen eine zweite Beratungsstelle gegründet wurde“, sagt Nikolaus. Heute leitet er ein Team von fünf Beratern in Buchholz: „Es ist unsere ureigenste christliche Aufgabe, Menschen zu helfen, die am Rande der Gesellschaft stehen oder in der Gefahr sind, aus dieser herauszufallen.“

Jährlich betreut das Buchholzer Team etwa 420 Suchtkranke. Mehr Männer als Frauen, das gelte für alle Suchtstoffe: „Die größte Gruppe ist die der Alkoholkranken, gefolgt von Substituierten (Drogenabhängige, die unter medizinischer Kontrolle einen legalen Ersatzstoff nehmen) und Cannabisabhängigen. Die Zahl junger Cannabis-Konsumenten, die unsere Fachstelle in Anspruch nehmen, ist gestiegen“, sagt Nikolaus. In Einzel- und Gruppentherapien werden Suchtkranken Wege aus der Sucht aufgezeigt: „Zunächst motivieren wir sie, ihren übermäßigen Suchtstoffkonsum anzuerkennen. Süchtige sind in sich zerrissen, wollen aufhören und weitermachen. Wir geben Informationen, sprechen über Hindernisse, Ängste und Probleme und nehmen die Angst vor einer möglichen Veränderung.“

Neben der ambulanten Therapie bietet die Fachstelle auch offene Basis-Informations-Gruppen an: „Der Kontakt unter Betroffenen ist wichtig. Sie sprechen über eigene Erfahrungen, tauschen sich aus und können einschätzen, wo sie mit ihrer Sucht stehen.“ Ein weiterer Schwerpunkt sind Selbsthilfegruppen: „Wir wollen nicht, dass unsere Hilfe mit der ambulanten Therapie endet. Sucht ist eine chronische Erkrankung, sie kann immer wieder auftreten. Daher ist es wichtig, dass Betroffene in Selbsthilfegruppen aktiv bleiben. Sie müssen sich weiter mit sich selbst und ihrer Sucht auseinanderzusetzen, das fördert die dauerhafte Abstinenz und führt zu einem zufriedeneren Leben.“ Zur Suchtprävention bietet die Fachstelle neben der Information in Schulen und beim Diakonietag für Konfirmanden auch Kurse zur Stressreduktion durch Achtsamkeit oder Qigong-Gruppen an.

Derzeit gehören zum Buchholzer Team neben Josef Nikolaus noch vier weitere Beraterinnen: Diplom-Psychologin Dr. Ellen Wulf ist seit 15 Jahren im Team, neben ihrer Arbeit als Therapeutin führt sie auch Befindlichkeitstest mit Betroffenen durch, die ambulant therapiert werden: „Es ist gut, wenn wir früh Hinweise über Hindernisse, Konflikte und Ängste der Betroffenen bekommen.“ Diplom-Pädagogin Bernadette Klie erstellt Sozialgutachten im Auftrag der Betreuungsstelle des Landkreises für gerichtliche Betreuungsverfahren. Sozialpädagogin Birgit Eckler ist für die psychosoziale Betreuung von Substituierten verantwortlich. Dagmar Behrens, Diplom-Pädagogin und Sozialtherapeutin, ist seit 14 Jahren im Team und für die ambulante Therapie und Beratung in Winsen und Buchholz zuständig. Zum Team zählt zudem Bettina Wiltraut an der Anmeldung und in der Verwaltung.

Feier zum 25-jährigen Bestehen der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention am Mittwoch, 25. Juni:

16 Uhr: Beginn mit einer Andacht in der St. Paulus-Kirche.
16:45 Uhr: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse aus Göttingen hält einen Vortrag zum Thema „Ist soziale Bindung eine Suchtkrankheit?“ im Paulus-Haus

Im Anschluss werden Grußworte gesprochen und ein kleiner Imbiss für die Besucher steht bereit.

 

Infoveranstaltung mit Niedersächsischem Flüchtlingsrat

Der Förderverein Integration und Migration Nordheide e.V. lädt zu einer Informationsveranstaltung: Kai Weber, Geschäftsführer vom Niedersächsischen Flüchtlingsrat informiert über die aktuelle Situation und Entwicklung in Niedersachsen, die rechtliche Situation und Fragen zum Asylrecht und die Lage in ausgewählten Herkunftsländern. Es wird Raum zur Diskussion und für Fragen geben. Die Informationsveranstaltung findet am 22. Februar um elf Uhr im Gemeindesaal der Buchholzer St. Johanniskirchengemeinde, Wiesenstr. 25 statt.

Damit der Förderverein die Räumlichkeiten vorbereiten kann, bittet er um Anmeldung unter Tel. 04181/37475 oder mail: FoerdervereinIuM(at)gmx.de

Download des Einladungstextes: FV-Einladung MV 22 2 14 Infoveranstaltung

“Leben und Wohnen im Alter” – Henning Scherf in Winsen

Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema “Leben und Wohnen im Alter” hat der Förderverein Lebensberatung e.V. einen der prominentesten Kenner dieser Materie in Deutschland gewinnen können: Bremens Altbürgermeister Dr. Henning Scherf kommt am Freitag, 24. Januar 2014 um 18.30 nach Winsen ins Gemeindezentrum St. Marien. Dort trifft er auf 5 weitere Experten zu diesem Thema. Moderiert wird dieser Abend vom Journalisten Wolfgang Kresse.

Der Förderverein Lebensberatung lädt regelmäßig zu Vorträgen und Diskussionen ein, die sich um gesellschaftliche Fragen des Miteinanders drehen. Er setzt damit wichtige Impulse für die Diskussion um Ehe und Partnerschaft, aber auch für alternative Lebensformen, wie an diesem Abend.

Am 12. März 2013 wird der Verein 25 Jahre alt. Viele Gründungsmitglieder sind noch dabei. “Über neue Mitglieder würde sich der jung gebliebene Verein ebenfalls freuen” so Reinhard Solondz, der Vorsitzende.

Theaterwerkstatt Wirbelwind

Gruppenangebot für Kinder aus suchtbelasteten Familien

im Alter von 6 bis 12 Jahren

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Buchholz des Diakonischen Werks der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen initiieren ab November 2012 das Projekt ´Theaterwerkstatt Wirbelwind – Kinder bewegen was: Ich trau´ mich das!´ Hier geht es darum Kindern, deren Eltern an einer Suchterkrankung leiden, den Raum zu geben ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und zu verarbeiten. Dies geschieht in Form von theaterpädagogischen und dramatherapeutischen Interventionen, wobei die Kinder ihren Interessen nach Aufgaben und Rollen übernehmen können, die ihre individuellen Ressourcen ansprechen und fördern.

Das Angebot für diese spezielle Zielgruppe wird geschaffen, da bekannt ist, dass ebendiese Kinder besondere Unterstützung benötigen, um ihren Lebensalltag zu meistern. Auch das Risiko zur Entwicklung einer eigenen Suchterkrankung im Jugend- oder Erwachsenenalter ist bei Kindern aus suchtbelasteten Familien deutlich erhöht.

Gefördert wird die Theaterwerkstatt von der Landeskirche Hannovers.

Nähere Information finden sie hier: Flyer Theaterwerkstatt Wirbelwind

4.3oo Beratungsfälle im Jahr 2011

Die Fachdienste des Diakonischen Werkes im Landkreis Harburg haben im vergangenen Jahr cirka 4.300 Menschen in ihren Beratungssprechstunden, Selbsthilfegruppen oder über die Projektarbeit erreicht. Diese Zahl, die im Vergleich zu 2010 um 6,7 %  stieg, beinhaltet neben den einzelnen Ratsuchenden zum Teil auch die mitbetroffenen Familienmitglieder. Die genaue Auflistung der Beratungsfälle und der Projektarbeit finden Sie hier (bitte klicken): Beratungszahlen Fachdienste 2011

Gewalt erkennen und nicht wegsehen: „Rosenstraße 76“ wird eröffnet

„Irgendwas stimmte nicht, das habe ich gespürt. Aber was hätte ich tun können, wie hätte ich mich verhalten sollen?“ Wenn es zu Gewalt in Familien kommt, dann merken Freunde, Nachbarn und Bekannte häufig, „dass etwas nicht stimmt.“ Doch oft bleibt es beim unguten Gefühl. Weiterlesen …

Zu einem Bericht über den Ausstellungsbesuch von Mitarbeitenden der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen klicken Sie bitte hier…

Seminarangebot: Stressreduktion durch Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zinn (Mindfulness-Based Stress Reduction-MBSR)

In einem achtwöchigen Kurs des Diakonischen Werkes in Buchholz können die Teilnehmer lernen, die Ursachen von Stress besser zu erkennen und das eigene Verhalten bewusst wahrzunehmen. Dabei soll eine Stressbewältigungs- und Entspannungskompetenz aufgebaut werden. Die persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten sollen gestärkt und das eigene Erregungsniveau gesenkt werden. Es werden alltagstaugliche, achtsamkeitsbasierte Methoden zur aktiven Stressbewältigung erlernt. Kursleiter Josef Nikolaus hat dieses Seminar schon mehrfach erfolgreich durchgeführt und ist vom MBSR-MBCT Verband Deutschland und den Krankenkassen anerkannt. Weiterlesen …

Neues Video für die DiakonieHilfe

Mit einem kurzen Video macht die DiakonieHilfe auf ihre Anliegen aufmerksam. „Deine Hand kann 1000 Sachen – helfen auch“ ist die Botschaft des 30sekündigen Spots, in dem verschiedene Hände emotionale Botschaften formen. Das Video steht unter www.youtube.com/diakoniehilfe bereit.

 

Diakonie zieht Bilanz nach einem Jahr Bildungs- und Teilhabepaket: Hilfen kommen bei den Kindern nicht an

Die Hilfen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket kommen nicht bei den Kindern sozial benachteiligter Familien an. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Befragung von über 70 diakonischen Beratungsstellen, die der Diakonie-Bundesverband zum Jahrestag des Inkrafttretens des Bildungs- und Teilhabepakets vorstellt. Mehr…

Unterstützung für Opfer häuslicher Gewalt

Mit einer landesweiten Ausstellung will die hannoversche Landeskirche das Thema häusliche Gewalt stärker in den Blickpunkt rücken. „Je näher Menschen einander kommen, etwa in Liebe und Partnerschaft, umso gefährlicher kann die Dynamik sein, wenn Liebe in Gewalt umschlägt“, sagte der evangelische Landesbischof Ralf Meister am 5. März in Hannover. Weiterlesen…

Große Zufriedenheit über Suchthilfe-Angebote der Diakonie in Niedersachsen

„Macht weiter so!“ ist die Aussage, die aus einer umfassenden Befragung von Klienten und Patienten in der Suchthilfe in diakonischen Einrichtungen in Niedersachsen hervorgeht. Dazu wurden im „Qualitätsverbund Suchthilfe“ in der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Suchtfragen in Niedersachsen (ELAS) im vergangenen Jahr 653 Klienten und 221 Patienten über ihre Erfahrungen mit den Fachstellen für Sucht und Suchtprävention befragt. Weiterlesen…

Dreißig Jahre Arbeitsgemeinschaft Lebensberatung (AGL) in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Immer mehr Menschen haben in den vergangenen Jahren kirchliche Lebensberatungsstellen aufgesucht. „Die Schwelle, psychologische Hilfe anzunehmen, ist nicht mehr so hoch wie in den 1970er Jahren“, sagte der Leiter der Hauptstelle für Lebensberatung der hannoverschen Landeskirche, Reinhard Vetter, am Mittwoch dem epd. Weiterlesen…

Online-Diskussion zu Diakonie und Gesellschaft im Wandel

Einladung zum Mitmachen! Seit Januar 2012 läuft die erste bundesweite Online-Diskussion, die in der Diakonie geführt wird. Die Themen ändern sich in dabei in Abständen. So wurde in der bundesweiten Online-Diskussion bereits über die Grenzen des Sozialstaats oder den „Dritten Weg“ im kirchlichen Arbeitsrecht diskutiert. Weiterlesen …

Wie gelingt Integration?

Integration ist nach Ansicht der Wohlfahrtsverbände eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Eine besondere Verantwortung tragen hierbei die öffentlichen Einrichtungen. Deshalb beteiligen sich die Verbände auch an dem von der Bundesregierung gestarteten Prozess des Nationalen Aktionsplanes Integration (NAP-I). Weiterlesen…

Diakonie startet Onlineportal zu sozialen Berufen

Mit „Soziale Berufe kann nicht jeder“ startet der Diakonie Bundesverband am 19.12. ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen. Weiterlesen…

700.000 Menschen engagieren sich freiwillig in der Diakonie

Rund 700.000 Menschen engagieren sich freiwillig in Einrichtungen und Diensten der Diakonie. Dies ist das erfreuliche Ergebnis einer repräsentativen Studie des Diakonie Bundesverbandes. Weiterlesen…

Immer mehr Niedersachsen suchen Lebensberatung auf

Hannover (epd). Immer mehr Niedersachsen suchen in Krisen die Hilfe von Lebensberatungsstellen. In die 32 Einrichtungen in der hannoverschen Landeskirche kamen im vergangenen Jahr mehr als 20.900 Menschen. Weiterlesen…

Diakonie warnt vor dem Zusammenhang zwischen wachsender Armut in Deutschland und Suchterkrankungen

Hannover/Frankfurt/Main (epd). Eine wachsende Armut in Deutschland kann nach Ansicht des hessischen Diakonievorsitzenden Wolfgang Gern das Risiko von Suchterkrankungen erhöhen. Armut sei oft Auslöser für psychosoziale Probleme wie Depressionen, Existenzängste und Stress, sagte Gern bei einer Fachtagung zu „Sucht und Armut“ am Mittwoch in Hannover. Betroffene stünden in der besonderen Versuchung, diese Probleme mit Suchtmitteln erträglicher zu machen. Weiterlesen…

Förderverein unterstützt Migrationsberatung des Diakonischen Werkes

Fröhliche Gesichter gab es jetzt beim Diakonischen Werk der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen: Der Förderverein Integration und Migration Nordheide e.V. übergab einen Scheck von 1.000 Euro an Sozialarbeiterin Dorothea Gabelmann. Weiterlesen…

Persönliches: Neue Kolleginnen und ein Abschied

Neue Gesichter beim Diakonischen Werk der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen.  Weiterlesen…

Da sein, nah sein, Mensch sein: Freiwillig engagiert

In vielen Bereichen der sozialen Arbeit sind Ehrenamtliche engagiert. Schwerpunkt der Woche der Diakonie 2011 waren daher die ehrenamtlich engagierten Menschen in der Diakonie. Weiterlesen…

Zum Anschauen oder Downloaden des diesjährigen Flyers zur Woche der Diakonie in den Kirchenkreisen Hittfeld und Winsen bitte hier klicken: Flyer zum Diakoniesonntag 2011

Soziale Sprechstunde für Ashausen, Fliegenberg und Stelle

„Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter!“ Diesen Satz hören die Mitarbeitenden in Beratungsstellen der Diakonie oft. Zunehmend hören sie ihn auch von Menschen, die Probleme mit Behördenbriefen haben oder nicht wissen, wo und wie Sie Anträge auf Beihilfen oder Zuschüsse stellen müssen. Darum kommt jetzt die Diakonie mit der „Sozialen Sprechstunde“ – kurz „SOS“ – vor Ort. Weiterlesen…

Seminarangebot: Burnout – Prophylaxe für den Alltag

Ausgebrannt, lustlos, leer oder auf dem besten Wege dorthin? Wie gelingt es den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben? Weiterlesen…

Broschüre: „Erste Hilfe bei Überschuldung“

10 Prozent aller Haushalte in Deutschland gelten als überschuldet. Das sind allein in Niedersachsen 315.000 Haushalte, in denen die Einkünfte nicht ausreichen, um die vorhandenen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Weiterlesen…

Diakonie fordert bessere Finanzierung der Schuldnerberatung 

Die Diakonie fordert, die Schuldnerberatung auszubauen und angemessen personell und finanziell auszustatten. „Zunehmend geraten Menschen in die Überschuldung und damit in Armut und Ausgrenzung. Es ist eine nicht hinnehmbare Benachteiligung, dass wegen fehlender Finanzen nur 10 bis 15 Prozent der überschuldeten Haushalte beraten werden können“, sagt Diakonie- Präsident Johannes Stockmeier am Mittwoch in Berlin. Weiterlesen …

 

„Menschen in der Insolvenz“: Foto-Ausstellung in der Stadtbücherei Buchholz

Der Fotograf Jan Lieske hat Menschen fotografiert, die überschuldet sind: „Menschen in der Insolvenz“ heißt die Ausstellung, die vom 18. November bis zum 16. Dezember in der Stadtbücherei Buchholz zu sehen ist: „Diese porträtierten Menschen haben sich entschlossen, aus der Anonymität herauszutreten und der Überschuldung, aber auch dem Neuanfang nach dem Insolvenzverfahren, ein Gesicht zu geben“, sagt Karlheinz Kämpker von der Sozialen Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen.

Millionen Menschen sind in Deutschland aufgrund von ganz unterschiedlichen Ursachen verschuldet. Seit elf Jahren gibt es auch für Privatpersonen die Möglichkeit, „konkurs“ zu gehen: sie können ein Insolvenzverfahren beantragen und nach Ablauf von sechs Jahren die Schuldenbefreiung erreichen: „In unserem Landkreis haben mehr als 2000 Menschen schon diesen Weg gewählt und sich damit eine zweite Chance eröffnet“, sagt Karlheinz Kämpker.

Die vom Fotografen Jan Lieske in Zusammenarbeit mit der zentralen Schuldnerberatung Hannover porträtierten Menschen haben alle ihre eigenen Geschichten, doch es eint sie der Wunsch, mit dieser Ausstellung anderen Mut zu machen.

Fotoausstellung „Menschen in der Insolvenz“ vom 18. November bis 16. Dezember 2010 in der Stadtbücherei Buchholz, Kirchenstr. 6 in 21244 Buchholz.

Text: Carolin Wöhling

 

TAG DER OFFENEN TÜR 29. September 2010

 

Zahlreiche Gäste feiern die Eröffnung

Text und Fotos: Wilfried Staake

Am  Mittwoch, 29. Septemberfand der “Tag der offenen Tür” im Haus der Diakonie statt. Unter einem Dach vereint sind wieder die Diakoniestation Winsen und die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes in der Straße “Im Saal 27″, nähe Kreisel Lüneburger Strasse in Winsen.

Superintendent Dirk Jäger begrüßt die Gäste

Pünktlich um 15 Uhr begrüßte Superintendent Dirk Jäger aus Hittfeld als Vorsitzender des Diakonieverbandes die zahlreichen Gäste. Anschließend sprach Superintendentin Ingrid Sobottka-Wermke  Segenswünsche für das Haus, seine Mitarbeitenden und die hoffentlich zahlreichen Klienten aus. In seinem Festvortrag bezog Dr. Christoph Künkel, Direktor des Diakonischen Werkes Hannover, sehr klar zur wachsenden Armut in Deutschland Stellung. Eindrücklich schilderte er Schicksale von Menschen, die einfach nur am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchten, es aber aus Armutsgründen nicht können.

Dr. Künkel, Direktor des Diakonischen Werkes Hannover

So führen zum Beispiel Kinder nicht mit auf Klassenfahrten, weil sie – auch mit Hilfe der ARGE – nicht den Beitrag dafür aufbringen können. Erschrocken  zeigte sich Künkel auch über das Fehlen einer warmen Mahlzeit pro Tag, selbst bei besser gestellten Familien. “Hier geht etwas verloren, das unserer Gesellschaft nicht gut tut” so Künkel. Er forderte weiter, Hilfebedürftigen mit der notwendigen Achtung gegenüber zu treten. Neben aller Professionalität der Beratungsdienste sei Diakonie, also gelebte Nächstenliebe auch immer eine Aufgabe der Gemeinden. Er sei froh, dass Gemeinden sich beispielsweise um Tafeln für Hungrige kümmerten, aber auch diese seien längst nicht mehr nur in großen Städten zu finden, sondern seien inzwischen “in den Gemeinden angekommen”. Künkel hatte aus seinem Bereich viele eindrückliche Beispiele mitgebracht, so dass klar war, dass für Hilfebedürftige mehr getan werden muss, als bisher. Dass es einige wenige schwarze Schafe gebe, die nicht arbeiten wollten, dürfe nicht dazu führen, alle Hilfebedürftigen als arbeitsscheu abzustempeln. Aktuell zitierte Künkel die Bundeskanzlerin, die in einem Interview eingeräumt hatte, dass das Fordern inzwischen gut funktioniere, aber das Fördern “noch stärker ausgebaut werden müsse”.

Im Anschluss bestand Gelegenheit, die neuen Räume in Augenschein zu nehmen. Hier hatten alle Beratungsdienste etwas vorbereitet. In der Lebensberatung beispielsweise konnte abgestimmt werden, was die drei wichtigsten Eigenschaften für eine funktionierende Partnerschaft seien.  Etwa 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und nutzen die Gelegenheit, die Teams der Beratungsstellen und der häuslichen Krankenpflege näher kennen zu lernen. Die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation versorgten die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen und abends mit einer leckeren Suppe.

Musikalisch umrahmt wurde der Tag von Kindern des Kindergartens Matthias Claudius Weg, die die Gäste mit Herbstliedern erfreuten, der Frauenchor Winsen sang und das Schülertrio “Nameless” spielte Pop-Songs auf Saxophon, Gitarre und Schlagzeug.

Hier sehen Sie die schönsten Fotos vom Tag der offenen Tür:

Fotostrecke