Archiv
In unserem Archiv können Sie Beiträge wiederfinden, die auf unserer Homepage veröffentlicht wurden, wie z.B. Informationen, Presseartikel oder Hinweise auf Veranstaltungen.
Immer mehr Niedersachsen suchen Lebensberatung auf
Hannover (epd). Immer mehr Niedersachsen suchen in Krisen die Hilfe von Lebensberatungsstellen. In die 32 Einrichtungen in der hannoverschen Landeskirche kamen im vergangenen Jahr mehr als 20.900 Menschen. Weiterlesen…
Diakonie warnt vor dem Zusammenhang zwischen wachsender Armut in Deutschland und Suchterkrankungen
Hannover/Frankfurt/Main (epd). Eine wachsende Armut in Deutschland kann nach Ansicht des hessischen Diakonievorsitzenden Wolfgang Gern das Risiko von Suchterkrankungen erhöhen. Armut sei oft Auslöser für psychosoziale Probleme wie Depressionen, Existenzängste und Stress, sagte Gern bei einer Fachtagung zu “Sucht und Armut” am Mittwoch in Hannover. Betroffene stünden in der besonderen Versuchung, diese Probleme mit Suchtmitteln erträglicher zu machen. Weiterlesen…
Förderverein unterstützt Migrationsberatung des Diakonischen Werkes
Fröhliche Gesichter gab es jetzt beim Diakonischen Werk der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen: Der Förderverein Integration und Migration Nordheide e.V. übergab einen Scheck von 1.000 Euro an Sozialarbeiterin Dorothea Gabelmann. Weiterlesen…
Persönliches: Neue Kolleginnen und ein Abschied
Neue Gesichter beim Diakonischen Werk der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. Weiterlesen…
Da sein, nah sein, Mensch sein: Freiwillig engagiert
In vielen Bereichen der sozialen Arbeit sind Ehrenamtliche engagiert. Schwerpunkt der Woche der Diakonie 2011 waren daher die ehrenamtlich engagierten Menschen in der Diakonie. Weiterlesen…
Zum Anschauen oder Downloaden des diesjährigen Flyers zur Woche der Diakonie in den Kirchenkreisen Hittfeld und Winsen bitte hier klicken: Flyer zum Diakoniesonntag 2011
Soziale Sprechstunde für Ashausen, Fliegenberg und Stelle
“Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter!” Diesen Satz hören die Mitarbeitenden in Beratungsstellen der Diakonie oft. Zunehmend hören sie ihn auch von Menschen, die Probleme mit Behördenbriefen haben oder nicht wissen, wo und wie Sie Anträge auf Beihilfen oder Zuschüsse stellen müssen. Darum kommt jetzt die Diakonie mit der „Sozialen Sprechstunde“ – kurz “SOS” – vor Ort. Weiterlesen…
Seminarangebot: Burnout - Prophylaxe für den Alltag
Ausgebrannt, lustlos, leer oder auf dem besten Wege dorthin? Wie gelingt es den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben? Weiterlesen…
Broschüre: “Erste Hilfe bei Überschuldung”
10 Prozent aller Haushalte in Deutschland gelten als überschuldet. Das sind allein in Niedersachsen 315.000 Haushalte, in denen die Einkünfte nicht ausreichen, um die vorhandenen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Weiterlesen…
Diakonie fordert bessere Finanzierung der Schuldnerberatung
Die Diakonie fordert, die Schuldnerberatung auszubauen und angemessen personell und finanziell auszustatten. “Zunehmend geraten Menschen in die Überschuldung und damit in Armut und Ausgrenzung. Es ist eine nicht hinnehmbare Benachteiligung, dass wegen fehlender Finanzen nur 10 bis 15 Prozent der überschuldeten Haushalte beraten werden können”, sagt Diakonie- Präsident Johannes Stockmeier am Mittwoch in Berlin. Weiterlesen …
| “Menschen in der Insolvenz”: Foto-Ausstellung in der Stadtbücherei Buchholz | ||||
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Der Fotograf Jan Lieske hat Menschen fotografiert, die überschuldet sind: „Menschen in der Insolvenz“ heißt die Ausstellung, die vom 18. November bis zum 16. Dezember in der Stadtbücherei Buchholz zu sehen ist: „Diese porträtierten Menschen haben sich entschlossen, aus der Anonymität herauszutreten und der Überschuldung, aber auch dem Neuanfang nach dem Insolvenzverfahren, ein Gesicht zu geben“, sagt Karlheinz Kämpker von der Sozialen Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. Millionen Menschen sind in Deutschland aufgrund von ganz unterschiedlichen Ursachen verschuldet. Seit elf Jahren gibt es auch für Privatpersonen die Möglichkeit, „konkurs“ zu gehen: sie können ein Insolvenzverfahren beantragen und nach Ablauf von sechs Jahren die Schuldenbefreiung erreichen: „In unserem Landkreis haben mehr als 2000 Menschen schon diesen Weg gewählt und sich damit eine zweite Chance eröffnet“, sagt Karlheinz Kämpker. Die vom Fotografen Jan Lieske in Zusammenarbeit mit der zentralen Schuldnerberatung Hannover porträtierten Menschen haben alle ihre eigenen Geschichten, doch es eint sie der Wunsch, mit dieser Ausstellung anderen Mut zu machen. Fotoausstellung „Menschen in der Insolvenz“ vom 18. November bis 16. Dezember 2010 in der Stadtbücherei Buchholz, Kirchenstr. 6 in 21244 Buchholz. Text: Carolin Wöhling |
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TAG DER OFFENEN TÜR 29. September 2010
Text und Fotos: Wilfried Staake
Am Mittwoch, 29. September fand der “Tag der offenen Tür” im Haus der Diakonie statt. Unter einem Dach vereint sind wieder die Diakoniestation Winsen und die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes in der Straße “Im Saal 27″, nähe Kreisel Lüneburger Strasse in Winsen.
Pünktlich um 15 Uhr begrüßte Superintendent Dirk Jäger aus Hittfeld als Vorsitzender des Diakonieverbandes die zahlreichen Gäste. Anschließend sprach Superintendentin Ingrid Sobottka-Wermke Segenswünsche für das Haus, seine Mitarbeitenden und die hoffentlich zahlreichen Klienten aus. In seinem Festvortrag bezog Dr. Christoph Künkel, Direktor des Diakonischen Werkes Hannover, sehr klar zur wachsenden Armut in Deutschland Stellung. Eindrücklich schilderte er Schicksale von Menschen, die einfach nur am gesellschaftlichen Leben teilhaben möchten, es aber aus Armutsgründen nicht können.
So führen zum Beispiel Kinder nicht mit auf Klassenfahrten, weil sie – auch mit Hilfe der ARGE – nicht den Beitrag dafür aufbringen können. Erschrocken zeigte sich Künkel auch über das Fehlen einer warmen Mahlzeit pro Tag, selbst bei besser gestellten Familien. “Hier geht etwas verloren, das unserer Gesellschaft nicht gut tut” so Künkel. Er forderte weiter, Hilfebedürftigen mit der notwendigen Achtung gegenüber zu treten. Neben aller Professionalität der Beratungsdienste sei Diakonie, also gelebte Nächstenliebe auch immer eine Aufgabe der Gemeinden. Er sei froh, dass Gemeinden sich beispielsweise um Tafeln für Hungrige kümmerten, aber auch diese seien längst nicht mehr nur in großen Städten zu finden, sondern seien inzwischen “in den Gemeinden angekommen”. Künkel hatte aus seinem Bereich viele eindrückliche Beispiele mitgebracht, so dass klar war, dass für Hilfebedürftige mehr getan werden muss, als bisher. Dass es einige wenige schwarze Schafe gebe, die nicht arbeiten wollten, dürfe nicht dazu führen, alle Hilfebedürftigen als arbeitsscheu abzustempeln. Aktuell zitierte Künkel die Bundeskanzlerin, die in einem Interview eingeräumt hatte, dass das Fordern inzwischen gut funktioniere, aber das Fördern “noch stärker ausgebaut werden müsse”.
Im Anschluss bestand Gelegenheit, die neuen Räume in Augenschein zu nehmen. Hier hatten alle Beratungsdienste etwas vorbereitet. In der Lebensberatung beispielsweise konnte abgestimmt werden, was die drei wichtigsten Eigenschaften für eine funktionierende Partnerschaft seien. Etwa 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und nutzen die Gelegenheit, die Teams der Beratungsstellen und der häuslichen Krankenpflege näher kennen zu lernen. Die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation versorgten die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen und abends mit einer leckeren Suppe.
Musikalisch umrahmt wurde der Tag von Kindern des Kindergartens Matthias Claudius Weg, die die Gäste mit Herbstliedern erfreuten, der Frauenchor Winsen sang und das Schülertrio “Nameless” spielte Pop-Songs auf Saxophon, Gitarre und Schlagzeug.
Hier sehen Sie die schönsten Fotos vom Tag der offenen Tür:
Fotostrecke





