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Diakonisches Werk – Beratungsnetz im Landkreis Harburg

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie einen Überblick über das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen/Luhe. Über unsere konkreten Angebote informieren wir Sie auch gerne telefonisch über unsere Telefonnummer

0 41 71 – 6 92 60

Sie können uns auch über die jeweils angegebenen Adressen oder das Kontaktformular eine E-mail schreiben.

Diakonie AKTUELL

Neue Gruppe für Kinder nach Trennung und Scheidung in Winsen:

Die Lebensberatung in Winsen bietet nach den Sommerferien wieder eine Gruppe für Kinder nach Trennung und Scheidung an. Nähere Informationen finden Sie hier

Termine der Mobilen Familienbildung

siehe bitte hier

Beratungszentrum Buchholz – Neue Straße 8

Die Fachdienste des Diakonischen Werkes in Buchholz sind in das Beratungszentrum Neue Straße 8 in Buchholz umgezogen. Damit vereint die Diakonie ihre umfassenden Angebote für ratsuchende Menschen unter einem Dach. Informationen zu den einzelnen Fachdiensten erhalten Sie über die weiterführenden Links über die Schaltflächen auf der linken Seite unserer Homepage.

Bu Neue Straße 8 V4-3

Mit „wellcome“ stressfreier durch die Baby-Zeit

 

Ingrid Lange, Kirsten Anderfuhr-Kuk mit Petter und Christine Arndt (vlnr). © C. Wöhling

Ingrid Lange, Kirsten Anderfuhr-Kuk mit Petter und Christine Arndt (vlnr). © C. Wöhling

Die ersten Wochen mit dem Baby sind für junge Familien nicht immer leicht. Der Alltag gerät durcheinander, oft sind Mütter und Väter unsicher im Umgang mit dem kleinen Familienzuwachs, zudem fordern Geschwisterkinder Zeit und Zuwendung. Für die ersten oft stressigen Wochen bietet „wellcome“ jungen Familien praktische Hilfe an. Das Projekt der Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen hat seit dem Start im Jahr 2006 mehr als 180 Familien und damit etwa 400 Kindern geholfen: „Im nächsten Jahr feiern wir unser zehnjähriges Bestehen. Die Nachfrage nach Hilfe ist groß – für den Landkreis Harburg ist diese Unterstützung nicht mehr wegzudenken“, sagt Christine Arndt, Koordinatorin des Projektes. Ingrid Lange war 2006 die erste Ehrenamtliche, die bei „wellcome“ jungen Müttern mit Rat und Tat zur Seite stand. „Ich habe selbst vier Kinder und wollte jungen Familien helfen, als meine Kinder aus dem Gröbsten heraus waren“, sagt Ingrid Lange aus Buchholz. Sie wendete sich an die Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes, wo zeitgleich das Projekt „wellcome“ in Planung war, und so ging „wellcome“ im Landkreis an den Start. Ihr erstes „wellcome“-Kind war Petter Kuk, heute neun Jahre alt. „Ingrid hat Petter gewickelt, sie hat den älteren Brüdern Mattis und Lasse vorgelesen oder war mit ihnen auf dem Spielplatz. Wir haben gemeinsam Abendbrot gemacht, sie hat mit den Kindern Zähne geputzt und sie zu Bett gebracht“, sagt Kirsten Anderfuhr-Kuk. Sie rät Eltern, sich früh Hilfe zu holen und zu organiseren, gerade als Neu-Hinzugezogene oder wenn die eigene Familie nicht in der Nähe wohnt. „Ingrid hat mir viel geholfen und gute Tipps gegeben. Sie hat nicht so durch die „Stressbrille“ geschaut wie ich“, sagt Kirsten Anderfuhr-Kuk. Ingrid Lange denkt gern an ihren Einsatz zurück: „Ich kümmere mich gern um kleine Kinder und gerade, wenn keine Großeltern in der Nähe sind, ist Nachbarschaftshilfe oder eben diese Einrichtung „wellcome“ enorm wichtig“, sagt Ingrid Lange. Bei „wellcome“ helfen ehrenamtliche Frauen ein- bis zweimal pro Woche für etwa zwei bis drei Stunden jungen Familien. Die Zeit ist frei verhandelbar, ebenso die Dauer des Einsatzes, der zwischen drei bis sechs Monaten liegt. Christine Arndt bringt für ein erstes Kennlernen eine Ehrenamtliche mit einer Familie zusammen, das Gespräch findet im Haus der Familie statt. Danach können beide den Einsatz absagen oder bestätigen. Die Betreuung kostet fünf Euro pro Stunde, das Geld wird für das Projekt und für Fahrtkosten und Versicherungen der Ehrenamtlichen verwendet: „Aber am Geld darf die Hilfe nicht scheitern – individuelle Ermäßigungen sind möglich“, sagt Christine Arndt. Derzeit sind 15 Ehrenamtliche im Team aktiv, die im Rahmen ihres Einsatzes unfall- und haftpflichtversichert sind und auch geschult werden. Svenja Stadler, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Seevetal, ist Patin des „wellcome“-Projektes im Landkreis Harburg. „Im letzten Jahr haben wir 25 Familien betreut. Allein in der letzten Woche hatten wir neun neue Anfragen. Junge Familien in Buchholz und im Landkreis Harburg brauchen eine solch unkomplizierte Unterstützung, die schnell umsetzbar ist“, sagt Christine Arndt. Wer sich weiter über „wellcome“ informieren möchte, melde sich bei Christine Arndt, mail: buchholz@wellcome-online.de oder per Telefon: 04181-282780.

Diakonie vor Ort: SoS Soziale Sprechstunde

Hier finden Sie die Termine für die Soziale Sprechstunde in Ihrer Gemeinde. Bitte klicken Sie für weitere Informationen auf den Namen der Gemeinde: Ashausen, Stelle, Fliegenberg, SoS Gemeinde DrageSoS Winsen St. Jacobus und St. Marien . Die Soziale Sprechstunde Hittfeld vergibt ab sofort telefonisch Termine. Näheres erfahren Sie im Gemeindebüro unter der Telefonnummer 0 41 05- 57 09 31. Ebenso können Sie sich in Klecken an das Pfarrbüro unter der Rufnummer 0 41 05 – 7 65 55 wenden und einen Termin mit den geschulten Mitarbeitenden vereinbaren.

Broschüre zu Diakonischer Beratungsarbeit

Die Broschüre „Unverzichtbar – Diakonische Beratungsarbeit in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers“ stellt das Spektrum diakonischer Arbeitsfelder praxisnah vor. Weiterlesen…

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Fotografie: Volker Dautzenberg