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Diakonie AKTUELL

Wir sind weiterhin für Sie da!

Aktuelle Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Aufgrund der momentanen Situation finden Beratungsgespräche zum Schutz aller Ratsuchenden und Mitarbeiter*innen vorrangig telefonisch statt. Eine persönliche Beratung ist nur in Ausnahmefällen möglich und muss vorab telefonisch geklärt werden.

Alle offenen Sprechzeiten müssen leider entfallen.

Bitte rufen Sie unbedingt den jeweiligen Fachdienst unter den angegebenen Kontaktdaten im Vorwege an.

Wir bitten um Verständnis!

Für grundsätzliche und aktuelle Informationen zum Corona-Virus verweisen wir zunächst auf die umfängliche Informationsseite der Landesregierung:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

 

Termin

„Hinsehen statt Wegsehen“ – Umgang mit häuslicher Gewalt im ehrenamtlichen und privaten Umfeld

Datum: 30.11.2021

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Gemeindehaus St. Paulus, Buchholz i.d.N.

Anmeldung unbedingt erforderlich – bitte an Frau Malena Schröder per E-Mail an schroeder@diakonie-hittfeld-winsen.de oder telefonisch unter 04181-219 79 60.

Auf Wohnungssuche?

Das Interview mit Tipps und Tricks zur Wohnungssuch und Bewerbung ist jetzt auf YouTube abrufbar (bitte klicken)!

Besuch aus dem Bundestag beim Diakonischen Werk in Buchholz

Svenja Stadler, Bundestagsabgeordnete der SPD, besuchte im Rahmen des bundesweiten Aktionstages MBE die Diakonie in Buchholz.

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer ist ein Integrationsangebot des Bundes. Ein solches Angebot gibt es seit vielen Jahren bei der Diakonie der Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. Die sozialpädagogische Beratung und Begleitung ebnet den Weg der Integration. Laut der MBE-Förderrichtlinie ist eine zentrale Aufgabe die Abhängigkeit von zugewanderten Menschen von staatlichen Transferleistungen auf ein notwendiges Maß zu begrenzen. Dies gelingt eindeutig, 2019 haben bundesweit 61% der Ratsuchenden zu Beginn der Beratung Leistungen des jobcenters benötigt – am Ende der Beratungen nur noch 38,9%. Sprachförderung, Familiennachzug, Bildung und Schule, berufliche Anerkennung, Arbeitsplatzsuche, Bewältigung von erlittenen Traumatisierungen, gesellschaftliche Teilhabe u.v.m. sind alles Themen in der Beratungsarbeit, die häufig in Kooperationen mit anderen Fachdiensten bearbeitet werden.

Svenja Stadler war beeindruckt, dass die halbe Beraterinnenstelle der Diakonie  jährlich 120 Familien und Einzelpersonen berät und diese längerfristig begleitet. Im Jahr 2020 sind trotz der Pandemie die Beratungszahlen nicht gesunken – Beratungen per Telefon, E-Mail oder Video standen auf der Tagesordnung.

Über 60% der Ratsuchenden sind Familien, d.h. familienbezogene Themen haben eine hohe Relevanz. Mit der Thematik des Familiennachzuges ist die Sozialarbeiterin Johanna Ascheberg regelmäßig befasst.

 

Ines Appel, Svenja Stadler, Mariam Wehbi

Neben der halben MBE-finanzierten Stelle findet über kirchliche Mittel finanziert ergänzend viel Projektarbeit statt. Die Diakonie hat sich bewusst entschieden Einzelfallarbeit und Projektarbeit zu verbinden. Ines Appel, sozialpädagogische Geschäftsführung der Diakonie, stellt Svenja Stadler Projekte vor, wie z.B. Kulturlosten, internationale Frauentreffs, Stadtteilmütter. Das Besondere an zwei neueren Projekten ist, dass die Ehrenamtlichen selber eine Migrationsgeschichte mitbringen. Sie bringen diese sehr bereichernd in die Arbeit mit ein.

Für das Projekt der Stadtteilmütter nahmen am Gespräch Frau Mariam Wehbi und ihre Tochter teil. Die Diakonie hat im Laufe der letzten 3 Jahre rund 15 Frauen über mehrere Wochen geschult, – engagierte Frauen aus z.B. Syrien, Afghanistan oder dem Libanon. „Mit kulturellem und sprachlichem Hintergrund kann eine Stadtteilmutter neu angekommene Familien gut in die örtliche Situation einführen. Themen wie Schule, Bildung, Beziehung, Gesundheit von Kindern stehen im Mittelpunkt“, so Ines Appel. „Wir sprechen auch über ganz persönliche Themen“ ergänzt Mariam Wehbi. Die Stadtteilmütter sind bereits gut in Deutschland angekommen, kennen die Infrastruktur, die Wege zu den verschiedensten Behörden, Beratungseinrichtungen usw. und können so Orientierungshilfe bieten. Die Stadtteilmutter wird häufig zu einer wichtigen Vertrauensperson. „Das ist ja ein beeindruckendes Projekt und müsste an vielen Orten angeboten werden,“ regt Svenja Stadler an.

Die Projektarbeit und die Einzelfallarbeit bilden eine sinnvolle Einheit auf dem Weg der Integration. Hauptamtliche in der Migrationsberatung und engagierte Ehrenamtliche mit und ohne Migrationsgeschichte ergänzen sich.

„Beratung durch Fachkräfte, die fundierte Kenntnisse über Migrationshintergründe und Fluchtzusammenhänge haben ist für die Ratsuchenden langfristig wichtig – sie beeinflussen die Menschen ihr Leben lang“, so Svenja Stadler.

Die Migrationsarbeit mit ihren Facetten der Einzelfallarbeit und Projektarbeit sollten zum Regeldienst im Hilfesystem werden, sind sich die Gesprächsteilnehmerinnen einig.

Kinderbonus und digitale Geräte

Informationen zum Kinderbonus und digitalen Geräten für das Lernen zu Hause finden Sie hier (bitte klicken)…

Die Laufzeit von Insolvenzverfahren wird verkürzt

Die Diakonie in Niedersachsen begrüßt, dass endlich Rechtssicherheit geschaffen wird und das Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens rückwirkend zum 1. Oktober 2020 verabschiedet wurde. Es setzt die Vorgaben der EU-Richtlinie (EU) 2019/1023 über Restrukturierung und Insolvenz für den Bereich Entschuldung in deutsches Recht um. Das monatelange Tauziehen ausgerechnet in Zeiten der Corona-Pandemie ist damit beendet. Die Sozialen Schuldnerberatungsstellen der Diakonie mussten Ratsuchende immer wieder vertrösten, da die zukünftige Rechtslage unklar blieb. „Das war eine unhaltbare Situation für Menschen, die oft große Überwindung gekostet hat, überhaupt Hilfe zu suchen“, sagt Diakonie-Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke.

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Unerhoert! Kampagne von der Diakonie im Stadtbild von Berlin (c) Kathrin Harms

CORONA Hotline des Landes Niedersachsen

 

 


Diakonie vor Ort: SoS Soziale Sprechstunde

Hier finden Sie die Termine für die Soziale Sprechstunde in Ihrer Gemeinde. Bitte klicken Sie für weitere Informationen auf den Namen der Gemeinde: Ashausen, Fliegenberg, Stelle, SoS Gemeinde Drage. (Download als pdf-Datei!)

Die Soziale Sprechstunde Hittfeld vergibt ab sofort telefonisch Termine. Näheres erfahren Sie im Gemeindebüro unter der Telefonnummer 04105  570931 Ebenso können Sie sich in Klecken an das Pfarrbüro unter der Rufnummer 0 4105  76555 wenden und einen Termin mit den geschulten Mitarbeitenden vereinbaren.


 

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Fotografie: Volker Dautzenberg