Willkommen

Diakonisches Werk – Beratungsnetz im Landkreis Harburg

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie einen Überblick über das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen/Luhe. Über unsere konkreten Angebote informieren wir Sie auch gerne telefonisch über unsere Telefonnummer

0 41 71 – 6 92 60

Sie können uns auch über die jeweils angegebenen Adressen oder das Kontaktformular eine E-mail schreiben.

Diakonie AKTUELL

Psychologische Beratung 60plus für Einzelne, Paare und Familien, nähere Informationen finden sie unter folgendem Link: http://diakonie-hittfeld-winsen.de/lebensberatung/projekt-60plus/


Änderungen beim Unterhaltsvorschuss zum 01. Juli 2017 in Kraft getreten!

Die Höchstbezugsdauer von längstens 6 Jahren wurde abgeschafft. Wenn die übrigen Voraussetzungen über den gesamten Zeitraum vorliegen, kann Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Geburtstag des Kindes bezogen werden.

Genauere Informationen vom Verband alleinerzhiehender Mütter und Väter finden Sie hier (bitte klicken)


Aktuelle Stellenausschreibungen

Das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen sucht für die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Landkreis Harburg
eine/n Psychologin/Psychologen (Dipl. oder MA) mit Approbation oder suchttherapeutischer Zusatzausbildung (gem. DRV) für 19,25 Stunden/Woche – unbefristet.

 

Das Diakonische Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen sucht für die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Landkreis Harburg  eine/n Dipl. Sozialpädagoge/Dipl. Sozialarbeiter/BA Soziale Arbeit (m/w, Uni/FH/BA) mit suchttherapeutischer Zusatzausbildung (gem. DRV) mit Leitungsaufgaben (38,5 Stunden/Woche – unbefristet).

Die gesamten Ausschreibungstexte finden Sie hier (bitte klicken)


Rund 5370 Menschen suchten 2016 die Diakonie auf!


Termine Mobile FamilienBildung

Die Termine für 2017 finden Sie unter folgendem Link:

http://diakonie-hittfeld-winsen.de/mobile-familienbildung/aktuelle-termine-2/


Kulturlotsen für Geflüchtete

Sie sind „Kulturlotsen“: Ignatius Kaspo, Rohat Mohammad, Shahnaz Mirzal, Mustafa Rmo, Arezoo Amiri, Projektleiterin Nicole Hauff und Sohaila Hossaini (vlnr). Foto: C.Wöhling

 

Ignatius Kaspo aus Syrien erläutert das „Gesundheitssystem in Deutschland“. Der Syrer Mustafa Rmo spricht über „Job-Perspektiven in Deutschland“. Arezoo Amiri aus Afghanistan  informiert

über „Frauenrechte und Familie“: Sie sind „Kulturlotsen“ und helfen Geflüchteten, sich in Deutschland zurechtzufinden. Ihre Vorträge haben sie selbst ausgearbeitet und halten sie in ihrer Landessprache – auf Arabisch, Persisch, Farsi oder Dari. Die begleitenden Präsentationen sind auf Deutsch, damit auch betreuende ehrenamtliche Mitarbeiter die Vorträge verstehen. „Viele Informationen gehen für Geflüchtete verloren, weil sie auf Deutsch sind. Daher informieren wir sie in ihrer Landessprache. Wenn wir Geflüchteten helfen, sich in Deutschland zurechtzufinden, können sie sich besser integrieren“, sagt Ignatius Kaspo. „Kulturlotsen“ ist ein neues Projekt des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen. Derzeit nehmen fünf Frauen und drei Männer aus Syrien, Afghanistan und dem Irak am Projekt teil.
 
„Die Kulturlotsen vermitteln ihren Landsleuten wesentliche Bereiche der deutschen Gesellschaft in ihrer Sprache. So soll der Zugang der Migranten zur deutschen Gesellschaft und die Chancengleichheit, Teilhabe und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund verbessert werden“, sagt Nicole Hauff von der Migrationsberatung des Diakonischen Werkes. Gemeinsam Dörthe Heien, die zuständig ist für die Betreuung ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe, hat sie die Vorträge mit den Kulturlotsen besprochen. 3 Beispiele: 

  • Ignatius Kaspo hat seinen Vortrag zum „Gesundheitssystem in Deutschland“ bereits in Jesteburg und Tostedt vor Geflüchteten gehalten. Er hat in Syrien Medizin studiert und ist seit drei Jahren in Deutschland: „In Syrien gibt es keine allgemeine Krankenversicherung. Nur Beamte sind krankenversichert. Da die Menschen Ärzte nicht bezahlen können, gehen sie selbst bei Erkältungen oft ins Krankenhaus, da es dort günstiger für sie ist. Ich erkläre ihnen, dass man in Deutschland zuerst zum Arzt geht und für das Krankenhaus einenÜberweisungs- oder Einweisungsschein eines Arztes benötigt. Ich informiere sie über die Kosten für Medikamente, nötige Unterlagen für die Krankenversicherung und vieles mehr.“
  • Mustafa Rmo hat Betriebswirtschaft in Syrien studiert, war Finanzbeamter und hat für das Hilfswerk der Vereinten Nationen gearbeitet. Er ist seit 20 Monaten in Deutschland und spricht wie die anderen „Kulturlotsen“ sehr gut Deutsch: „Ich erkläre den Migranten, welche Erlaubnis sie zum Arbeiten brauchen, den Unterschied zwischen Ausbildung und Praktikum, informiere über Verdienstmöglichkeiten, Steuerklassen und das Job-Center.“ Er ist Integrationsbeauftragter im Mehrgenerationenhaus Courage in NeuWulmstorf und hat wie alle Kulturlotsen seinen Vortrag selbst ausgearbeitet. „Manche Unterlagen von Behörden oder Hilfswerken sind oft nicht richtig übersetzt, daher habe ich das selbst gemacht.“
  • Arezoo Amiri hat über Frauenrechte und Familie im Internationalen Café in Buchholz auf Persisch informiert. Sie lebt seit fünf Jahren in Buchholz. Im Team mit Klara Aziz, Shahnaz Mirzal und Sohaila Hossaini hat sie den Vortrag ausgearbeitet. „In Afghanistan dürfen Frauen nicht Fahrrad fahren, nicht schwimmen gehen, keinen Führerschein machen. Das ist hier alles erlaubt und das sollen die Frauen auch wissen“, sagt Arezoo. Sie hat in            Afghanistan als Lehrerin gearbeitet, bevor es ihr die Taliban verboten. Arezoo hat 2014 ihre Aufenthaltsgenehmigung erhalten, arbeitet jetzt in einem Supermarkt, lernt weiter die deutsche Sprache und kocht einmal in der Woche im Internationalen Café afghanische Speisen. Derzeit sind weitere Themen in Vorbereitung: „Ich werde über Mülltrennung in Deutschland informieren“, sagt Sohaila Hossaini. „Und ich werde über das Kindergarten- und Schulsystem in Deutschland sprechen“, sagt Rohat Mohammad aus Syrien.


„Die Resonanz auf die Vorträge ist sehr positiv. Deutlich wird, dass der niedrigschwellige kulturelle und sprachliche Zugang der Kulturlotsen die Gesprächsatmosphäre sehr offen werden lässt und viele Missverständnisse ausgeräumt werden können“, sagt Nicole Hauff. Kirchengemeinden, die die Kulturlotsen für einen Vortrag zu sich einladen möchten, melden sichbei Dörthe Heien,
Tel. 04181-2197960 oder per mail:
ea-fluechtlingsarbeit@diakonie-hittfeld-winsen.de

 


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Beratungszentrum Buchholz – Neue Straße 8

Die Fachdienste des Diakonischen Werkes in Buchholz sind in das Beratungszentrum Neue Straße 8 in Buchholz umgezogen. Damit vereint die Diakonie ihre umfassenden Angebote für ratsuchende Menschen unter einem Dach. Informationen zu den einzelnen Fachdiensten erhalten Sie über die weiterführenden Links über die Schaltflächen auf der linken Seite unserer Homepage.

Bu Neue Straße 8 V4-3

 

Diakonie vor Ort: SoS Soziale Sprechstunde

Hier finden Sie die Termine für die Soziale Sprechstunde in Ihrer Gemeinde. Bitte klicken Sie für weitere Informationen auf den Namen der Gemeinde: Ashausen, Stelle, Fliegenberg, SoS Gemeinde Drage. Die Soziale Sprechstunde Hittfeld vergibt ab sofort telefonisch Termine. Näheres erfahren Sie im Gemeindebüro unter der Telefonnummer 0 41 05- 57 09 31. Ebenso können Sie sich in Klecken an das Pfarrbüro unter der Rufnummer 0 41 05 – 7 65 55 wenden und einen Termin mit den geschulten Mitarbeitenden vereinbaren.

Broschüre zu Diakonischer Beratungsarbeit

Die Broschüre „Unverzichtbar – Diakonische Beratungsarbeit in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers“ stellt das Spektrum diakonischer Arbeitsfelder praxisnah vor. Weiterlesen…

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Fotografie: Volker Dautzenberg