Neues Angehörigenseminar

Fachstelle Sucht und Suchtprävention des Diakonischen Werkes

Neue Str. 8
21244 Buchholz in der Nordheide

Neues Angehörigenseminar

Aus Perspektive der Angehörigen von Suchtkranken stellt sich Sucht oft als ein sehr belastendes Phänomen dar. Das oft selbstzerstörerische und widersprüchlich erscheinende Verhalten eines Suchtkranken ist für Außenstehende nur schwer verständlich. Appelle an Einsicht und Verantwortung des Süchtigen laufen ins Leere. Sorge, Zuversicht, Enttäuschung, manchmal ohnmächtige Wut, können mit der Zeit das Gefühlsleben dominieren. Das eigene Leben beginnt sich um den Suchtkranken zu drehen. Eigene Bedürfnisse kommen zu kurz oder werden gänzlich vernachlässigt.

An 8 aufeinanderfolgenden Abenden erfahren Sie unter therapeutischer Leitung Wichtiges zu folgenden Themen:

  • Sucht verstehen: Das innere Erleben des Suchtkranken
  • Was Suchtkranke in uns auslösen: Umgang mit innerer Resonanz
  • Was hilft, was nicht: Über den Unterschied zwischen gut und gut gemeint
  • Selbstfürsorge für Angehörige
  • Entspannungsverfahren
  • Umgang mit Scham
  • Co-Abhängigkeit: Verstrickungen erkennen und verändern
  • Und nach der Therapie? Wieder zueinander finden

Nach einer fachlichen Einführung in das jeweilige Thema besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

Leitung:         Andreas Krenz, Dipl. Sozialpädagoge, Suchttherapeut (DRV anerkannt), Leiter der Fachstelle

Das nächste Seminar findet vom 16.März bis zum 04. Mai 2017 statt.

Ort: Diakonisches Beratungszentrum / Gruppenraum 2. OG.

Zeit: Donnerstag 15:30 bis 17:00

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Um telefonische Anmeldung unter 0 41 81 – 40 00 und verbindliche Teilnahme wird gebeten.