Soziale Schuldnerberatung

Soziale Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes
(geeignete Insolvenzberatungsstelle gemäß § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO)

http://schuldnerberatung@diakonie-hittfeld-winsen.de

Diakonie Hittfeld Winsen - Soziale Schuldnerberatung

Sie finden uns:

Neue Straße 8 – 21244 Buchholz i. d. Nordheide

Telefon: 0 41 81 – 2 19 79 79
Telefax: 0 41 81 – 2 19 79 77

 

Anmeldung (persönlich in Buchholz oder telefonisch):

Telefon 04181 – 2 19 79 79
Neue Straße 8, Buchholz

Telefonische Beratungszeit:

Montag – Freitag                09.00 h – 09.30 h
Telefon                               04181 – 2 19 79 79

Die Beratung ist für Sie in allen Schritten kostenlos, da wir von dem Landkreis Harburg, dem Land Niedersachsen und der Evangelisch-lutherischen Kirche gefördert werden.


Lange Wartezeiten ?   NEIN  !

Eine Anmeldung erfolgt bei uns durch die persönliche oder telefonische Mitteilung Ihrer Adresse und Telefonnummer. Wir senden Ihnen dann einen Brief zu, in dem Sie Ihre Kontaktdaten eintragen und uns zurückschicken. Nach der Anmeldung bekommen Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen Ihren Beratungstermin.
Wir sind telefonisch Montag bis Freitag von 9.00.Uhr – 9.30 Uhr  für alle ihre Fragen erreichbar.

Hilfen im Internet und Online Beratung

Falls Sie schnell Hilfe im Netz suchen, können Sie auf der Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Links zu erprobten und bewährten Seiten finden.

Auch gibt es dort Links zu verschienden Online-Beratungsstellen

bag-sb-iiBundesarbeitsgemeinschaft
Schuldnerberatung e. V.


 

immer mehr Schulden …

Seit Jahren ist die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland auf einem hohen Niveau.

Wer verschuldet ist, fühlt sich oft auch schuldig – und sei es noch so unberechtigt. Ängste, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind für die Betroffenen die Folge. Häufig gibt es noch weitere gesellschaftliche Folgekosten:

■ man verliert seine Freunde und fühlt sich von der Gesellschaft ausgestoßen,
■ fehlende Motivation zur Arbeit,
■ ständiger Streit in der Familie führt zur Trennung bzw. Scheidung oder Gewalt,
■ zunehmender Alkohol- bzw. Drogenkonsum führt zur Abhängigkeit bzw. Sucht.

Schulden machen krank !

Wenn davon gesprochen wird, dass Schulden krank machen, dann ist sehr viel Wahres darin verborgen. Kaum jemand macht sich bewusst, was es bedeutet, seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können. Der Druck der Gläubiger, Scham vor Freunden, Bekannten und selbst der eigenen Familie und schließlich die Angst vor dem völligen sozialen Absturz kommen hinzu. All das führt dazu, dass die Betroffenen ernsthaft erkranken können.

Zunehmend diskutiert werden auch die Langzeitauswirkungen von Überschuldung auf den Lebenslauf von Betroffenen. Dieser wird meist zehn und mehr Lebensjahre nachhaltig geprägt.

selber Schuld ?

„Sie sollen halt nicht mehr ausgeben als sie einnehmen!“ So lautet ein gängiges Vorurteil. In der Regel sind es die fest eingeplante Einkünfte, die durch Arbeitslosigkeit, Trennung, Scheidung oder Krankheit auf Dauer ausfallen. Kommen jetzt noch fehlende Finanzkompetenz und die Tabuisierung dieses Themas hinzu, entstehen wirtschaftliche Probleme mit weit reichenden Folgen, für den Einzelnen, aber auch die Gesamtgesellschaft.

Erst wenn es eine existenzielle Bedrohung gibt (Verlust der Arbeit, Wohnung oder des Girokontos), werden Kontakte zur Beratungsstelle hergestellt.

Insolvenzverfahren ?

Licht am Ende des Tunnels hat das Verbraucherinsolvenzverfahren gebracht. Vor allem seit Einführung der Verfahrenskostenstundung 2001 können auch diejenigen, für die das Verfahren in erster Linie geschaffen wurde, Restschuldbefreiung erlangen – nämlich die Ärmsten der Armen.

Deshalb ist allen Versuchen das Insolvenzverfahren für Armutsschuldner zu erschweren oder Ihnen hohe Kosten aufzuerlegen, eine klare Absage zu erteilen.

Pfändungsschutzkonto (P-Konto) !

Seit 2010 gibt es dasPfändungsschutzkonto“, auch P-Konto genannt. Wenn Schuldnerinnen und Schuldner von Kontopfändung bedroht sind, können sie ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln und so die Existenz sichern.

Bevor ein P-Konto verlangt wird, sollte man sich beraten lassen, da es manchmal Schwierigkeiten geben kann.

Basiskonto! NEU!

Ab dem 19. Juni 2016 hat jede Bürgerin und jeder Bürger das Recht darauf, ein Basiskonto zu eröffnen. Dieses Recht haben auch Asylsuchende und Menschen, die nur eine Duldung haben.
Das Konto funktioniert wie ein übliches Girokonto: es ermöglicht den bargeldlosen Zahlungsverkehr, aber auch Bar-, Ein- und Auszahlungen.

Banken dürfen künftig niemandem mehr verwehren, ein Girokonto zu eröffnen. Auch Wohnungslose, Asylsuchende und Personen ohne Aufenthaltsstatus, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden dürfen (sogenannte Geduldete), haben Anspruch darauf. Allerdings muss der Kunde geschäftsfähig sein, also mindestens 18 Jahre alt sein

Online-Beratung

Wenn Sie anonym bleiben wollen, sich nicht trauen oder/und erst einmal nur eine allgemeine Frage haben, können Sie die Online Beratung der Schuldnerhilfe Köln (Link) nutzen.

 

Sie wohnen nicht im Landkreis Harburg oder im Kirchenkreis Hittfeld oder Kirchenkreis Winsen?

Auf der Seite des „Forum Schuldnerberatungfinden Sie die zuständige Schuldnerberatungsstelle für Ihren Wohnort.